Neue Netzwerkwege

Noch nie war eine Entscheidung so glasklar. In Richtung auf ein neues Team. Pinus. In Bergedorf. „Wie absurd“ denken manche, eine halbe Weltreise von Kummerfeld entfernt. Sie kennen die Hintergründe nicht. Und letzten Endes bedeutet es eine halbe Stunde früher losfahren. 5:30. Und 5:45 reicht zur Not auch 😉 Sonst bin ich um 6h gestartet. Auf dem Rückweg kann ich ja schon wieder telefonieren 😉 Egal. Pinus. Da bin ich willkommen. In mir ruft etwas eindeutig: JA. JA. 100% JA. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr connextions. Ausschließlich connextions. Spaß und Erfolg mit dem, was ich am liebsten mache. Menschen zusammenbringen und ihnen zeigen, wie man mit Spaß und Leichtigkeit neue Kunden am Telefon gewinnt. Und dazu Empfehlungen bekommen. Stichwort Olaf. Irgendwann mein Telefonteam. In diesem Moment weiss ich das noch nicht.

Die letzten Wochen lag ein grauer Nebel auf dem Dienstag morgen. Schleier verhüllten meine Kontaktlust. Ein grummeliges Unwohlsein begleitetet mich. Das frühe Aufstehen fällt schwer wie sonst selten.

Ich bin nicht wirklich ich.

Ich habe eine Rolle gespielt bei Acer. Ein Outfit getragen, dass nicht mehr wirklich zu mir passt. Ja, ich habe mich verkleidet. Versteckt, anstatt den nächsten Schritt in die Freiheit zu gehen. Dennoch, wer mich vor ein paar Wochen gefragt hätte, dem hätte ich gesagt: Ich, wechseln? Kontakte aufgeben, die ich sechs Jahre aufgebaut habe? Nie und Nimmer. Und doch…es musste sein. Dazu fand ich dann, wie passen, am Freitag das Zitat von Donnerstag aus dem ZEN Tagesspruch…

Leg deine Vergangenheit ab und mach dich auf den Weg in die Freiheit.“

Ja, manchmal hat es noch Spaß gemacht. Die Gespräche mit meinen Unterstützern vor allem. Mit denen, die mich gut kennen. Sie werden mir fehlen. Und ich kann auch den Kontakt halten. Es liegt ganz an mir. Aber die Steine, die mir in den Weg gelegt werden, haben eine Mauer gebaut, hinter denen sogar die guten Kontakte verblassen. Das Positive verschwindet dahinter und ist kaum noch sichtbar. Die Mauer ist zu hoch geworden. Einerseits das in-den-Arm-nehmen wie ein krankes Pferd. Und andererseits die klaren Worte der Abgrenzung und Vorschriften in dem besagten Brief. Connextions darf nicht erwähnt werden. Das ist wie wenn ich mich nicht sehen lassen darf.

Ich merke, ich schreibe schon überwiegend in der Vergangenheit. Das Kapitel ACER ist abgeschlossen. Sogar mein Schatz und Ehemann strahlte mich gestern an und anerkennt mein Rückgrat, mit dem ich meinen Weg gehe. Ich bin – zum ersten Mal- ganz und gar klar. Ganz und gar auf dem Weg zu meinem neuen authentischen Ich. So nicht mit mir. Das war am Dienstag plötzlich kristallklar. Ihr wollt die Siebdruckerei? Ok. Was will ich? Meinen Weg, endlich. Ihr wollt warten? WORAUF?? Ich nicht. Es wird Zeit, bevor ich dann komplett zum Rentenalter tendiere. Irgendwann ist die Entscheidung fällig. Überfällig. Noch vor ein paar Tagen habe ich mich dagegen gewehrt. Dann das Gespräch mit meinem Bruder. Locker, kreativ, zielführend. Danke! So wie mein Lebensmotto:

Es gibt IMMER eine Lösung.

Das zeigt sich immer wieder. Ich muß sie nur entdecken. Und dazu habe ich Unterstützer. Danke…

Wie gut sich das anfühlt, diese Entscheidung getroffen zu haben. Ich bin gespannt auf Pinus und das Neue im Südosten. Connextions. Einhundert Prozent.

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